Export-Rückgänge belasten Betriebe
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IHK hofft auf rasche Wiederbelebung
Pforzheim/Enzkreis (pm). Laut einer Mitteilung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nordschwarzwald spürt die exportorientierte Wirtschaft in der Region die Auswirkungen der Corona-Pandemie besonders hart. 72 Prozent der Ende Juni befragten regionalen Firmen berichteten über weniger Nachfrage, insbesondere aus der EU (42,6 Prozent) und aus dem Nicht-EU-Ausland (30,2 Prozent), meldete die Kammer. „Gerade die Industrie im Nordschwarzwald ist darauf angewiesen, dass der internationale Handel wieder in Schwung kommt“, stellt IHK-Hauptgeschäftsführer Martin Keppler fest.
Im aktuellen Konjunkturbericht der IHK Nordschwarzwald gingen mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen von geringeren Exporten in den kommenden Monaten aus. Als Indikator für die Exporttätigkeit der Unternehmen könne die Anzahl der von der IHK Nordschwarzwald ausgestellten Ursprungszeugnisse und Carnets (Außenhandelsdokumente) herangezogen werden. Zu Beginn der Corona-Krise, im März 2020, seien noch keine rückläufigen Zahlen festzustellen gewesen. Einen massiven Rückgang um 37 Prozent habe es im April 2020 gegeben. Im Mai hätten sich die Exportzahlen auf demselben niedrigen Niveau bewegt. Eine Trendwende habe sich im Juni abgezeichnet: Die Zahl der Exportsendungen aus dem Nordschwarzwald legte um 15 Prozent zu.
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