Experte untersucht Kirchturm-Eulen

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Eulen-Nachwuchs in der Andreas-Gemeinde: Pfarrer Beatus Widmann im Glockenturm mit einem der Nesthäkchen. Foto: Wilhelm

Eulen-Nachwuchs in der Andreas-Gemeinde: Pfarrer Beatus Widmann im Glockenturm mit einem der ?Nesthäkchen?. Foto: Wilhelm

Gefiederte Gäste der Andreas-Gemeinde erhalten Ringe ? Jungvögel verbringen rund 100 Tage im Nest.
Die kleinen Schleiereulen, die im Glockenturm der Dürrmenzer Kirche ihre erste Heimat gefunden haben, erhalten Ringe. Mit deren Hilfe kann später festgestellt werden, wo sie herkommen.
Mühlacker (ert/pm). Im Kirchturm der St. Andreas-Gemeinde Dürrmenz geht es immer lebhafter zu ? und das nicht nur deshalb, weil es in diesem Jahr rund um Dürrmenz viele Mäuse gibt: Sechs junge Schleiereulen fühlen sich, wie bereits berichtet, im Nistkasten neben den Glocken seit einiger Zeit ausgesprochen wohl. Für jedes Jungtier müssen die Elterntiere jeden Abend ein bis drei Mäuse herbeischaffen, damit die Kleinen satt werden und sich gut entwickeln. Inzwischen sind sie schon so groß, dass sie ganze Mäuse verschlingen können. Der Eulen-Forscher Herbert Keil aus Oberriexingen nahm dieser Tage im Beisein von einigen Mitgliedern des Umweltteams und des Kirchengemeinderats die Beringung und Untersuchung der Eulenvögel vor. Wird eine beringte Schleiereule, die bis zu 15 Jahre alt werden kann, gefunden, kann über die Vogelwarte Radolfzell gegebenenfalls ihr Weg zurück bis zum Ort, wo sie schlüpfte, verfolgt werden.

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