Experte beleuchtet die Keltenzeit

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Eberdingen-Hochdorf (pm). In der Reihe „Druiden, Kult und Menschenopfer – Was wissen wir über die Religion der Kelten?“ spricht Professor Gilbert Kaenel aus Lausanne in Hochdorf.

Die Latènezeit, der jüngere Abschnitt der Keltenzeit, erhielt ihren Namen von der berühmten Fundstelle „La Tène“, die Untiefe am Neuenburger See in der Schweiz. Dieser Fundplatz lieferte seit seiner Entdeckung Mitte des 19. Jahrhunderts mehr als 4500 archäologische Objekte, darunter Hunderte von Eisenwaffen wie Schwerter, Lanzen und so weiter. Wie sich dieser reiche archäologische Fundbestand interpretieren lässt, darüber gehen die Meinungen auseinander. Seit 2006 rückte auch eine weitere latènezeitliche Fundstelle in den Blickpunkt der Forschung. Sie liegt auf dem Hügel „Mormont“ zwischen Neuenburger See und Genfer See. In mehreren Notgrabungen konnte hier reiches Fundmaterial geborgen werden, Eisenwerkzeuge, Keramik- und Bronzegefäße, Mühlsteine sowie Tier- und Menschenknochen. Bestand ein Heiligtum auf dem Mormont, in dem die Kelten Opferungen vornahmen?

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