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Experte des Regierungspräsidiums sichtet im Enzkreis die Heuschrecken-Art Gottesanbeterin
Enzkreis. Heuschrecken sind nicht gerade die Tiere, für die sich die Menschheit am meisten interessiert. Peter Zimmermann ist da eine Ausnahme. Der für den Enzkreis zuständige Landschaftsökologe des Regierungspräsidiums Karlsruhe hat in seiner Freizeit das Vorkommen von Heuschrecken im Enzkreis untersucht. „Insgesamt konnte ich 40 Arten nachweisen, das sind rund 60 Prozent aller in Baden-Württemberg lebenden Arten.“
Im westlichen Enzkreis entdeckt: die Gottesanbeterin. Foto: Lechner
Vor allem aber hat der Heuschrecken-Fachmann untersucht, was sich in der Welt der Enzkreis-Heuschrecken in den vergangenen Jahrzehnten verändert hat. „Die Klimaerwärmung macht sich bemerkbar, so sind Arten, die es eher kühl mögen, wie die Alpine Gebirgsschrecke oder der Sumpfgrashüpfer, deutlich auf dem Rückzug, während sich neue, wärmeliebende Arten im Enzkreis ausbreiten“, berichtet Zimmermann.
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