Eutingen scheitert in der Relegation

Archiv

Handball-Drittligist steigt nach zwei Handball-Krimis ab

Hagen-Volmetal. Der Strohhalm ist geknickt. Nach einer 23:25-Niederlage im Relegations-Finale um den Verbleib in der 3.Handball-Bundesliga gegen den gastgebenden TuS Volmetal muss die SG Pforzheim/Eutingen nach nur einer Saison in die Oberliga Baden-Württemberg zurück. Im Halbfinale tags zuvor hatten sich die Mannen von Alexander Lipps mit einem 26:25-Sieg über die SG LVB Leipzig die Teilnahme an dem Finalspiel verdient.

Niedergeschlagenheit und bittere Tränen nach dem Abpfiff in der Sporthalle in Hagen-Volmetal nach einem Finale, in dem die Pforzheimer zum zweiten Mal binnen zwanzig Stunden Charakter bewiesen und in einer Partie auf Augenhöhe wirklich alles gegeben hatten. Entscheidend letztendlich zwei Phasen der verbissen geführten Partie, nämlich die fünf Minuten vor der Halbzeitpause, in denen die von ihrem Anhang unterstützten Sauerländer von 7:7 auf 11:7 weggezogen waren, und acht Minuten im zweiten Abschnitt, in denen die Pforzheimer erneut torlos blieben und Volmetal dreimal traf. Danach stand die SG noch einmal auf, war bei 19:20 (Sandro Münch, 55.), 20:21 (Max Lupus, 57.), 21:22 (Dominik Seganfreddo, 57.) und 22:23 (Max Lupus, 58.) viermal dicht dran, doch der Gleichstand wollte einfach nicht gelingen. Als Volmetals Sackmann 40 Sekunden vor Schluss seinen sechsten Siebenmeter verwandelte, war der Pforzheimer Abstieg besiegelt.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen