„Europa sollte Embargo überdenken“
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Historiker und Orientalist Matthias Hofmann spricht in der Vhs Mühlacker über die Rolle Russlands in der Welt und im Syrien-Konflikt
Ist der russische Bär aus seinem Winterschlaf erwacht? Mit dieser brisanten und brandaktuellen Frage hat sich ein Vortrag der Volkshochschule Mühlacker beschäftigt. Rund 15 Zuhörer wollten wissen, wie der Historiker und Orientalist Matthias Hofmann die Rolle Russlands im Syrien-Konflikt bewertet.
Historiker und Orientalist Matthias Hofmann spricht in der Vhs Mühlacker über die Rolle Russlands im Syrien-Konflikt.Foto: Weinert
Mühlacker. „Auch wenn dies seitens der USA oftmals bestritten wird, ist Russland ebenfalls eine Großmacht“, macht der Referent aus Tübingen gleich eingangs deutlich. Dank der Beziehungen zu China sei Russland auch in wirtschaftlicher Hinsicht auf dem Vormarsch. „Nicht zuletzt deshalb sollten die europäischen Länder ihr Embargo überdenken“, findet der Gast. Schließlich, so Hofmann, sei Russland als Handelspartner viel interessanter als die USA, während das Embargo der Wirtschaft in Deutschland schade. Im Großraum Stuttgart, berichtete er, müssten russische Firmen wegen mangelnder Aufträge im kommenden Sommer schließen.
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