Euro-Grab
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Drei Euro Parkgebühren, vier Euro eingeworfen, kein Restgeld. Dass der Kunde um einen Euro geprellt wurde, kann sich jeder ausrechnen. Handelt es sich hier um Wegezoll unter dem Deckmantel der Fehlfunktion, ein freches Betrugsdelikt vor den Augen des Gesetzes – der dubiose Vorfall hat sich direkt gegenüber dem Amtsgericht Pforzheim zugetragen – oder steckte der gefräßige Kassenautomat in einer Identitätskrise und strebt eine Karriere als Daddel-Automat an? Trotz allem steckte in dem maschinellen Euro-Dieb ein ehrlicher Kern. Der Autofahrer hat seine Quittung bekommen – und die war bis auf den Cent korrekt. Trotzdem: Der Fall macht deutlich, wie sich die Welt verändert: Waren Parkautomaten früher nur Groschengräber, schlucken sie heute einen Euro nach dem anderen – und spucken manchmal kein Wechselgeld aus.
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