Etliche Bäume müssen weichen
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Beschädigt oder gefährlich: Verwaltung legt Liste mit Gewächsen vor, die gefällt werden sollen
Mühlacker. Es sei ein „emotionales Thema“, stellte FDP-Stadtrat Wilhelm Heidinger fest. Eben deshalb ist die Mühlacker Stadtverwaltung inzwischen dazu übergegangen, dem Ausschuss für Umwelt und Technik rechtzeitig mitzuteilen, wo sie welche Bäume aus welchem Grund zu fällen gedenkt. Als Bäume noch ohne Ankündigung und vorherige Beratung beseitigt wurden, führte dies immer wieder zu Entrüstung in der Bevölkerung. Prominetestes Beispiel: die 2017 der Säge zum Opfer gefallene „Friedenslinde“ in Lienzingen.
Ein Teil der Bäume oberhalb des Bierkellers in Lienzingen sollen weichen. Foto: Sadler
Nun also herrscht Transparenz. Und so legte das Umwelt- und Tiefbauamt dem Ausschuss am Dienstagabend eine Liste mit Karten vor, aus der hervorging, wo und weshalb in Mühlacker, Dürrmenz, Lomersheim, Enzberg und Großglattbach größere Bäume – mit einem Stammdurchmesser von mindestens 15 Zentimetern – verschwinden sollen. Die Gründe, erläuterte das Amt, sind vielfältig. Ist ein Baum von Pilzen oder anderen Schädlingen befallen, ist er überaltert oder abgängig, droht seine Krone auseinanderzubrechen oder weist er Trockenschäden auf, dann ist er sozusagen fällig für eine Fällung. Gleiches gilt für Gewächse, die schlicht zu groß geworden sind und deshalb eine Gefahr für Anlieger und Häuser darstellen oder auch den Straßenverkehr gefährden.
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