Etappenpause für Rennrad-Tross

Archiv

Foto: Tilo Keller

Foto: Tilo Keller

Illingen (md/pm). Quäl dich! Diesen Imperativ gibt es im Sport immer dann zu hören, wenn sich Athleten im Grenzbereich ihrer Möglichkeiten bewegen. Insofern passt das Motto auch gut auf die Deutschland-Rundfahrt für Hobby-Rennradfahrer, die gestern auf ihrer siebten Etappe von Heidelberg nach Tübingen durch die Stromberggemeinde Illingen geführt hat. Dort legten die Nicht-Profis an der Luigstraße eine Verschnaufpause ein, um sich für die restlichen Kilometer zu stärken. Die Deutschland-Rundfahrt der Hobbyfahrer grenzt sich bewusst von einer Rennveranstaltung ab und betont das Gemeinschaftserlebnis im Rahmen einer Gruppenfahrt. Gemütlich lassen es die Fahrer dennoch nicht angehen. ?Unverbissene Hochleistung? und ?Radsport in Reinkultur? ? damit werben die Veranstalter, die zum Teil auch auf ehrenamtliche Organisatoren zurückgreifen. Die ?quaeldich.de-Deutschland-Rundfahrt?, so die offizielle Bezeichnung der Ausfahrt, will zeigen, ?dass der Radsport in Deutschland noch lange nicht tot ist?. Allein bei der gestrigen siebten Etappe mit Zwischenstopp in Illingen spulten die Fahrer 165 Kilometer ab und bewältigten insgesamt 2400 Höhenmeter. Insgesamt werden bei der Tour, die vom 3. bis zum 11. Juli dauert, neun Teilstrecken, 1510 Kilometer und 22500 Höhenmeter absolviert. Start war in Göttingen, in Füssen das Ziel wartet auf die ambitionierten Hobbyradsportler. Die Landschaft um Illingen hat Quäldich-Radler Dirk Cordes aus Ostbevern gut gefallen: ?Wir fahren hier durch eine super Gegend, schön hügelig aber trotzdem heute eher eine Schon-Etappe.?

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen