„Es muss bald Klarheit herrschen“
Archiv
Enzkreis (pm). Der FDP-Landtagsabgeordnete des Enzkreises, Professor Dr. Erik Schweickert, hat auf die Diskussionsveranstaltung der Grünen zur Residenzbahn in Remchingen mit einer Pressemitteilung reagiert (wir berichteten). Er finde es bemerkenswert, dass die Veranstaltung ausgerechnet in Remchingen stattgefunden habe, „wo es wegen katastrophal schlechter Vorbereitung der Fahrplanumstellung dazu kam, dass erst im Echtbetrieb erkannt wurde, dass der Bahnsteig zu kurz war, um alle Türen an den neuen Zügen zu öffnen“. Der zu kurze Bahnsteig in Remchingen stehe symbolisch für die Probleme und Inkompetenz der vergangenen Monate auf der Residenzbahn, so Schweickert. Aus Schweickerts Sicht werden bei der Bahn Baumaßnahmen „offensichtlich nicht genügend koordiniert“. Auf eine aktuelle Anfrage Schweickerts habe Ministerialdirektor Lahl, der in Remchingen mit Bahnpendlern sprach, nun bestätigt, dass die aktuelle Fahrplanumstellung auf Fahrgastzahlen aus den Jahren 2012 und 2013 basiere. „Wie man jetzt Fahrpläne anhand von sieben Jahre alten Zahlen ausrichten kann, anstatt die aktuellen Verkehrsströme sowie das veränderte Mobilitätsverhalten zu berücksichtigen, ist mir vollkommen unbegreiflich. Hier müssen schnellstens aktuelle Daten erhoben werden“, fordert Schweickert. Zur Sperrung der Schnellfahrstrecke, die in Remchingen auch Thema war, sagt Schweickert, dass man den kompletten Fahrplan während der Streckensperrung schnell öffentlich machen müsse, damit man wisse, was auf die Residenzbahn zukomme. „Deswegen bin ich enttäuscht, dass die Landesregierung diese Chance nicht genutzt hat. Es ist bisher völlig unklar, was der vorübergehende Wegfall des IC-Halts in Mühlacker bedeutet und wo Schienenersatzverkehr stattfinden soll. Hier muss bald Klarheit herrschen.“
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen