„Es macht Spaß, Menschen zu verändern“

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MT-Serie zum Ausbildungsstart: Naemi Böhr lernt bei der Viano Hair Crew und erzählt von ihrem Job als Friseurin

Mühlacker. Dass das Friseurhandwerk einst der beliebteste Ausbildungsberuf bei den Mädchen war, „das war einmal“, sagt die Obermeisterin der Friseurinnung Vaihingen/Enz-Mühlacker, Bettina Siegl. Derzeit sei es für die Berufsschulen enorm schwierig, die Klassen vollzubekommen. Das Friseurhandwerk sei ein guter Job, findet Samuel Nisandro Bahnan, Geschäftsführer der Viano Hair Crew in Mühlacker. Auch die Bezahlung sei nicht unbedingt so schlecht, wie viele meinen. Im Vergleich zu anderen Betrieben sieht sich der Friseurmeister noch im Glück, was Bewerbungen anbelangt: „Bei uns wollen viele arbeiten, die gute Voraussetzungen für den Job mitbringen.“

Die Auszubildende Naemi Böhr ist gerne Friseurin und setzt sich große Ziele.

Die Auszubildende Naemi Böhr ist gerne Friseurin und setzt sich große Ziele. Foto: Huber

Dazu gehören für ihn Talent, Feingefühl, handwerkliches Geschick und Kreativität. Ganz wichtig sei allerdings Vorstellungskraft. „Wenn jemand hereinkommt, habe ich schon Bilder im Kopf“, erklärt Bahnan. Seine Auszubildende, Naemi Böhr, bringt diese Grundvoraussetzungen mit. Bereut habe die 20-Jährige es bis heute nicht, dass sie vor drei Jahren die Lehre begonnen hat. „An dem Beruf mag ich besonders, dass man sofort ein Lob bekommt, wenn sich der Kunde im Spiegel sieht und mit der Arbeit zufrieden ist“, so Böhr. Umgekehrt bekomme man aber auch die Kritik sofort zu hören. Das halte sich allerdings in Grenzen, schmunzelt sie. „Grobe fahrlässige Fehler passieren so gut wie nie.“ Als Azubi stehe sie ohnehin noch unter „Welpenschutz, die Kunden verzeihen Fehler in der Regel schneller“.

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