Es kreiselt in Mühlacker
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Zu Kreisverkehren in Mühlacker:
Verkehrstechnisch gesehen sind Verkehrskreisel die neuen Spielwiesen in Mühlacker und an der richtigen Stelle angebracht auch sinnvoll. Aber: Da wird gerade an der Osttangente wieder ein Kreisel eingerichtet für eine Firmen-Zufahrt (schön, dass sich im Gewerbegebiet was tut), mit wie vielen Nutzern (Mitarbeitern und Lieferverkehr)? Jahrelang war die Zufahrt zu den Waldäckern (viele Nutzer) ohne Kreisel und ohne Probleme möglich. Jetzt muss es sein. So was geht ja nicht an einer Bundesstraße? Da wird aber extra für die Baustellenzufahrt eine Ampel eingerichtet. Eigentlich wird dadurch der B10-Durchgangsverkehr behindert. Von der Einfahrt zur Fuchsensteige ganz zu schweigen. Nach Büroschluss kommt man von der Fuchsensteige nur mit langen Wartezeiten auf die B10. Da ist es möglich, die übergeordnete Verkehrsbehörde zu einer außerordentlichen Ampel-Regelung zu bewegen. Jahrelang interessierte die Zufahrt zur Fuchsensteige nicht. Das sind ja auch nur Einwohner. Warum hätte man den neuen Firmenkreisel nicht gleich anstelle der Ampelregelung dauerhaft einrichten können? Welchen Nutzen hat der neue Kreisel von Mühlhausen? Weil einmal ein Fahrer von Roßwag kommend das Stopp-Schild nicht beachtet hat, kam es zu einem tödlichen Unfall. Dafür muss ein Kreisel her. Wenn man jetzt von Mühlhausen in den Kreisel einfährt, kann man durch die Überhöhung den von rechts kommenden Verkehr erst spät erkennen. Gleiches gilt von Roßwag kommend. Das soll eine Verbesserung sein – wann knallt es da erneut, weil irgendeiner zu schnell kommt und die Verkehrsregeln nicht beachtet?
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