Es gibt doch noch Hoffnung für das Vaihinger Schloss
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Das Vergabeverfahren soll demnächst abgeschlossen sein
Vaihingen. Was wird aus dem Schloss Kaltenstein? Das Wahrzeichen Vaihingens steht seit Februar 2014 leer, und eigentlich hätte die Landesimmobilie schon vor rund einem Jahr vom Pforzheimer Unternehmer Wolfgang Scheidtweiler übernommen werden sollen. Die Verhandlungen zwischen dem potenziellen Pächter und dem Land stünden kurz vor ihrem Abschluss, hatte es immer wieder geheißen. Das Finanzministerium des Landes teilte auf wiederholte Nachfragen schriftlich nur mit, dass man großes Verständnis dafür habe, dass vor Ort ein hohes Interesse an der Frage bestehe, wie es mit dem Schloss weitergehe. „Gerne würden wir dieser Informationsnachfrage nachkommen. Aus vergaberechtlichen Gründen sind uns aber leider derzeit die Hände gebunden.“
Und was weiß die Stadt Vaihingen über den Sachstand? „Unser Kenntnisstand ist, dass sowohl der Bewerber als auch das Land Baden-Württemberg weiterhin an dem Angebot Schloss Kaltenstein festhalten und das Vergabeverfahren demnächst abgeschlossen werden soll“, teilt Mario Steigleder, Pressesprecher der Stadt Vaihingen, auf Nachfrage mit. Oberbürgermeister Gerd Maisch sagt: „Der Gemeinderat der Stadt Vaihingen an der Enz hat im Januar 2019 ein deutliches Signal gesendet: Einstimmig wurde beschlossen, den Bebauungsplan für das Schloss Kaltenstein so zu ändern, dass in dem Vaihinger Wahrzeichen ein Hotel- und Gastronomiebetrieb ermöglicht werden.“ Der OB verbreitet Optimismus: „Und mit Blick auf das jetzt laufende Vergabeverfahren freuen wir uns darauf, dass wieder Leben in unser Schloss einzieht.“
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