„Es geht nur im Kollektiv“
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Mühlacker-Lomersheim. Eberhard Carl ist die Diskussion leid. „Mir ist das zu viel Gerede, da wird sich zu viele Gedanken gemacht“, mault der Phönix-Trainer auf die Negativserie angesprochen. Klar, auch ihn nervt, dass der letzte Sieg in der Bezirksliga nun schon beinahe zwei Monate her ist. Seither gab es ein Unentschieden und sechs Niederlagen, die jüngste beim TSV Merklingen. „Wir wussten doch, dass Merklingen vom Kampf lebt. Trotzdem haben wir uns den Schneid abkaufen lassen“, kritisiert Carl die eigene Mannschaft, die seiner Ansicht nach an der Würm zu spät die Zähne gezeigt hat. „Spielerisch war‘s kein Problem. Aber bei den schwierigen Bodenverhältnissen in Merklingen hätten wir früher umstellen müssen.“Personell hat Phönix keine Probleme mehrAls Phönix den Kampf richtig annahm, war es eigentlich schon zu spät. „Die Jungs haben auch bei 0:3-Rückstand noch einmal alles versucht“, nimmt der Trainer seine Elf letztlich doch in Schutz. Aber wenn es gegen den Tabellenzwölften nicht mit drei Punkten klappt, gegen wen dann?
Lomersheim (Simon Roller, re.) läuft den Merklingern (Christoph Ansel) hinterher, das soll gegen Pleidelsheim nicht noch einmal passieren. Foto: Gorr
„Warum sollen wir nicht gegen Pleidelsheim gewinnen?“, fragt Eberhard Carl. Stimmt eigentlich! Gegen den derzeitigen Spitzenreiter TSV Heimerdingen hat es ja auch geklappt, das war genau jener letzte dreifache Punktgewinn am 9. Oktober. Insofern kommt der Tabellenzweite vielleicht genau zum richtigen Zeitpunkt. Keiner traut Lomersheim in der jetzigen Phase den Erfolg zu, und genau deshalb sind plötzlich der seither blockierte Kopf frei und die seither schweren Beine flink.
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