„Es bleiben Träume auf der Strecke“
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Mühlacker. Eigentlich ging es in der letzten Sitzung des Gemeinderates vor Weihnachten lediglich um die Feststellung der Jahresrechnung 2010, doch rasch entwickelte sich eine Diskussion grundsätzlichen Charakters über die aktuelle und die künftige Finanzlage der Stadt und darüber, wie einer Verschlechterung der monetären Lage begegnet werden sollte.
Die Einnahmen fließen in Mühlacker nicht im gewünschten Maß.
Ende 2010 betrug der Schuldenstand der Kommune etwa 36,7 Millionen Euro. Einen wesentlichen Kostenfaktor stellten die städtischen Personalkosten dar, die sich auf 13,5 Millionen Euro beliefen. Das seien zwar, wie Rechnungsprüfungsamtsleiterin Ellen de Witte sagte, weniger als im Haushaltsplan 2010 angesetzt, aber mehr als im Jahr zuvor. Während auf der einen Seite Ausgaben stiegen, fielen andererseits die Gewerbesteuereinnahmen schwach aus. Wenngleich auch sie um 300000 Euro über dem Planansatz lagen, so sind die verbuchten 5,8 Millionen Euro doch wenig im Vergleich mit dem Gewerbesteueraufkommen besserer Jahre.
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