„Erzeuger zahlen meistens den Preis“
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Eine-Welt-Laden setzt sich für bessere Lebensbedingungen in ärmeren Regionen ein – Grünen-Bundestagskandidatin stattet Besuch ab
Mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz wollen die Mitarbeiterinnen des Eine-Welt-Ladens dazu beitragen, dass Menschen in Entwicklungsländern einen fairen Lohn verdienen. Von ihrer Arbeit hat sich gestern die Grünen-Bundestagskandidatin Katrin Lechler ein Bild gemacht.
Die Produktpalette des Eine-Welt-Ladens in Mühlacker ist groß: Dort gibt es sowohl Schmuck als auch Lebensmittel und andere Dinge zu kaufen.Fotos: Huber
Mühlacker. „Wenn in den deutschen Einkaufsmärkten etwas billig ist, zahlen die Erzeuger meistens den Preis“, erklärt Susanne Rieger, ehrenamtliche Helferin im Mühlacker Eine-Welt-Laden bei dem Termin am Montagnachmittag. Ihr sei es wichtig, dass der Handel fair ablaufe und die Menschen in den Entwicklungsländern zumindest so viel verdienten, „dass sie leben können“. Das sei meist aber nicht der Fall. Die Konzerne machten Riesengewinne, doch die Näherin, der Bauer oder der Arbeiter „am Anfang der Kette“ bekämen nur einen Hungerlohn für die Arbeit.
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