Erste-Hilfe-Kurse mit neuem Konzept
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Enzkreis (pm). Die Erste-Hilfe-Lehrgänge werden zum 1. April inhaltlich gestrafft und praxisnaher gestaltet. Darauf weist der DRK-Kreisverband in einer Mitteilung hin. Damit seien für alle Kurse einheitlich neun Unterrichtsstunden geplant. „Sie werden mehr Praxistraining und weniger Theorie bieten“, sagt Werner Hänlein, Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes. Im Rahmen einer Vereinheitlichung der Erste-Hilfe-Ausbildung solle das neue Konzept, das den Kurs „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ mit acht Unterrichtseinheiten ersetzt, voraussichtlich auch für Führerscheinbewerber gelten. Angehende Kraftfahrer müssten dann 45 Minuten mehr für das Thema Erste Hilfe aufwenden. „Wann diese Änderung in Kraft tritt, ist noch nicht sicher. Wir hoffen auf baldige Nachricht vom Bundesverkehrsministerium. Das Deutsche Rote Kreuz begrüßt diese Änderungen und ist darauf vorbereitet“, so Hänlein.
Für Ersthelfer in den Betrieben wird die Ausbildung ab April von bisher 16 auf neun Unterrichtseinheiten verkürzt. Betriebe müssen ihre Mitarbeiter nur noch einen Tag statt bisher zwei Tage für die Teilnahme freistellen. „Die wichtigsten lebensrettenden Maßnahmen sind natürlich auch weiterhin Bestandteil der Erste-Hilfe-Ausbildung“, erklärt Klaus Schumacher, Lehrkraft an der DRK-Landesschule und verantwortlich für die Ausbildung der Lehrkräfte: „Der theoretische Anteil der Kurse wird zugunsten der praktischen Ausbildung erheblich gekürzt.“
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