Erschöpft und bekümmert

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Zweiter Verhandlungstag im Prozess wegen versuchten Mordes – Zeugen bringen wenig Klarheit

Karlsruhe/Mühlacker ( weg). Eine bekümmert und erschöpft wirkende junge Frau sitzt seit dem Mittwoch vergangener Woche auf der Anklagebank vor dem Karlsruher Schwurgericht unter Vorsitz von Richter Leonhard Schmidt. Wie berichtet, wirft Staatsanwältin Christine Roschinski der 23-Jährigen versuchten Mord vor. In der Nacht zum 9. März hatte sie am frühen Morgen in Dürrmenz mit einem Küchenmesser auf ihren Schwager, den inzwischen von ihrer Schwester geschiedenen Mann, eingestochen. Der 30-Jährige erlitt durch einen Stich in die Brust eine lebensgefährliche Verletzung.

Der Sitz des Schwurgerichts in Karlsruhe, wo gegen die 23-Jährige verhandelt wird.Foto: privat

Der Sitz des Schwurgerichts in Karlsruhe, wo gegen die 23-Jährige verhandelt wird.Foto: privat

Am Montag, dem zweiten Verhandlungstag, wurde noch einmal das Opfer gehört, außerdem eine ganze Reihe von Zeugen, ohne dass dabei nennenswert Erhellendes zutage getreten wäre. Die Angeklagte sagt, sie habe zugestochen, weil der Mann zudringlich geworden sei und sie beim Treffen erneut beleidigt habe. Er sagte, die Frau sei mit ausgebreiteten Armen auf ihn zugelaufen, als wolle sie ihn umarmen, und habe ihm dabei den ersten Stich versetzt.

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