Ersatzbrunnen sind kein Quell der Freude

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Knittlingen gibt ein Strukturgutachten für die Wasserversorgung in Auftrag – Neue Genehmigung erforderlich

Vorschriften, Gutachten, Einschränkungen: Es handle sich durchaus um eine etwas trockene Angelegenheit, die für die Öffentlichkeit ausführlich erläutert werden müsse, stellte der Knittlinger Bürgermeister Heinz-Peter Hopp fest. An der Materie, die im Mittelpunkt der Diskussion im Gemeinderat stand, lag dies nicht: Wasser.

Knittlingen. Alles fließt. Das stellte schon der griechische Philosoph Heraklit fest, und das gilt auch für jenen Knittlinger Tiefbrunnen, der als Nummer vier der städtischen Quellen geführt wird. Doch tatsächlich ist er für die Knittlinger die unangefochtene Nummer eins, aus der sie ihr Trinkwasser beziehen. Der Brunnen sprudelt, das Wasser wird seit einer großangelegten Investition mittels Nanofiltration enthärtet, und das reichhaltige Reservoir könnte sogar eine wachsende Einwohnerschar versorgen. Gäbe es da nicht ein Problem, mit dem sich jetzt der Gemeinderat befasst hat: Die wasserrechtliche Erlaubnis muss neu beantragt werden, da die Fördermengen von der bestehenden Regelung nicht mehr abgedeckt sind. Grünes Licht für eine Neugenehmigung wird es aufgrund diverser Probleme nicht ohne weiteres geben, weshalb nun ein Strukturgutachten für die Wasserversorgung in Auftrag gegeben worden ist. Tätig wird jenes Büro, das schon die vor einigen Jahren getätigte Großinvestition federführend betreut hat. Für die Hälfte der Kosten von 29400 Euro liegt der Stadt bereits ein Zuschussbescheid vor.

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