„Ermittler waren auf rechtem Auge blind“

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Eva Högl berichtet über die Arbeit im NSU-Untersuchungsausschuss und fordert Konsequenzen aus den Fehlern der Vergangenheit

„Wir sind oft richtig entsetzt, was in den vielen Jahren schief gelaufen ist,“ sagt Eva Högl, die auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Katja Mast, den Jusos Pforzheim/Enzkreis und der SPD im Familienzentrum Ost über den Stand der Ermittlungen im Untersuchungsausschuss „Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)“ berichtete.

Eva Högl (li.) berichtet auf Einladung von Katja Mast und dem SPD-Kreisvorsitzenden Ralf Fuhrmann über den NSU-Untersuchungsausschuss. Foto: Wacker

Eva Högl (li.) berichtet auf Einladung von Katja Mast und dem SPD-Kreisvorsitzenden Ralf Fuhrmann über den NSU-Untersuchungsausschuss. Foto: Wacker

Pforzheim/Enzkreis. Fast ein Jahr ist die Berliner SPD-Bundestagsabgeordnete Eva Högl als Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss tätig. Was elf Bundestagsabgeordnete in dieser Zeit „in demokratischer Einigkeit über alle Fraktionen hinweg“ zutage beförderten, mache fassungslos. 14 Jahre lang agierte die NSU-Terrorzelle im Untergrund, bevor sie im November 2011 aufflog. Die Ermordung von zehn Menschen, 15 Banküberfälle und zwei Brandanschläge gehen auf ihr Konto. „Das ist ein Anschlag auf unsere Demokratie“, so Högl. „Das trifft uns alle.“

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