Erinnerungsschatz braucht würdigen Ort
Archiv
„Archiv ist Gedächtnis der Gemeinde“ – Nicht alle Lagerstätten dienen dem sicheren Erhalt von Quellen vergangener Tage
Jedes Dorf, jede Stadt hat eine Geschichte. Geprägt durch gute und schlimme Zeiten. Die Quellen darüber werden für die Nachwelt in den Archiven erhalten. Und dazu, dass diese geistigen Schatzkammern auch wirklich geeignet sind, die Erinnerungsschätze zu konservieren, tragen Konstantin Huber und sein Kreisarchiv-Team bei. Aktuell ist das Thema derzeit in Knittlingen, wo eine bessere Unterkunft für Archivalien gesucht wird.
Ein Gemeindearchiv im östlichen Enzkreis in einem staubigen Rathausspeicher vor der Ordnung.
Enzkreis. „Das Archiv ist das Gedächtnis der Gemeinde“, definiert Huber die Bedeutung dieser Art kommunaler Einrichtung. Dass es sie überhaupt gibt, ist freilich kein Zufall, sondern im 1987 erlassenen Landesarchivgesetz geregelt. Danach gibt es eine Verpflichtung für Gemeinden, „eigene Archive zu unterhalten und Unterlagen von bleibendem Wert zu erhalten und nutzbar zu machen“, so Konstantin Huber. Dabei handelt es sich nicht um mysteriöse Örtlichkeiten, zu denen nur ein kleiner Kreis Eingeweihter Zutritt hat. „Ein Gemeindearchiv ist kein Geheimarchiv. Jeder Bürger kann Einsicht nehmen.“
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