Ergreifend, aber ohne Pathos

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Ein Theaterstück über den Widerstandskämpfer Helmuth James von Moltke und seine Frau beeindruckt das Publikum in Knittlingen

„Jede Form und jeder Akt des Widerstandes gegen den Nationalsozialismus hat sich gelohnt. Nichts davon war vergeblich. Es hat sich gelohnt, weil der deutsche Widerstand die europäische Menschlichkeit in Deutschland lebendig erhalten hat“, sagte mit leiser Stimme, ohne Emotionen zu zeigen, Freya von Moltke und verließ langsam den Raum.

Ergreifend, aber ohne Pathos

Wie eng verbunden sie miteinander sind, erfahren Freya (Susanne Hocke) und Helmuth von Moltke (Jürgen Larys) besonders tief während der Inhaftierung des Ehemanns. Foto: Filitz

Knittlingen. Dies war das Ende einer Theateraufführung in der Knittlinger St. Leonhardskirche und ließ ein erschüttertes Publikum zurück. Erst nach Momenten beklemmender Stille wurde den Schauspielern Susanne Hocke und Jürgen Larys mit herzlichem Beifall für eine grandiose künstlerische Leistung gedankt. „Im Land der Gottlosen – Tagebuch und Briefe aus der Haft 1944/45“ heißt das Stück. Es umreißt das letzte Lebensjahr des Widerstandskämpfers Helmuth James von Moltke und seine enge Beziehung zu seiner Frau Freya.

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