Ergebnis als Ansporn

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Peter Wenzel (Die Linke) ist zufrieden und geschockt

Pforzheim/Enzkreis. „Wir haben uns stabilisiert und sogar leicht zulegen können“, ist Peter Wenzel bezüglich des Abschneidens seiner Partei im Bund zufrieden. Ihn freut auch, dass diese Entwicklung auch für Pforzheim und den Enzkreis gilt – wenn auch auf niedrigerem Niveau. Allerdings ist der Busfahrer am Wahlabend auch geschockt: „Dass die AfD so stark ist, ist eine Katastrophe.“

Ergebnis als Ansporn

Peter Wenzel will für die Linkspartei an der Basis engagiert weiterarbeiten. Foto: Wacker

Im Bund sieht Wenzel die Regierungsbildung in großer Gefahr. Dass die Grünen bei Jamaika mitmachen, bezweifelt der Kandidat der Linkspartei. Die „massiven Verluste“ der CDU/CSU und das schlechte Ergebnis der SPD führt der 63-Jährige auf die Regierungspolitik der vergangenen Jahre zurück. Die Menschen seien auf verschiedenen Feldern unzufrieden mit den regierenden Parteien. Als Beispiele nennt der Kandidat der Linkspartei die Bildungspolitik, die ungerechte Verteilung des Vermögens, die Renten- und Gesundheitspolitik und das Lohndumping. Er könne noch weitere Bereiche aufzählen, in denen sich Unmut aufgestaut habe, von dem vor allem die AfD mit ihrer „inhumanen“, populistischen Politik profitiere.

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