Erfolgsgeschichte mit Kaffeemühlen
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Wiernsheim (pm/gf). Am 9. September 2011 ist Deutschlands größtes Kaffeemühlenmuseum eingeweiht worden. Am Sonntag werden alle Besucher zum ersten Geburtstag im Museumscafé einen kostenlosen Kaffee erhalten.
Blick ins museumseigene Café.
Ein Jahr nach der Eröffnung zieht die Gemeinde Wiernsheim eine durchaus positive Bilanz. „Im Durchschnitt haben wir 300 bis 500 Gäste jede Woche“, erzählen die Leiterinnen des Museums, Theresa Ostwald-Mader und Giovanna Messina, stolz. Auch wenn der Begriff „Kaffeemühlenmuseum“ auf den ersten Blick altmodisch klingen mag, so überzeugt das ehemalige und heute sanierte Pfarrhaus durch Vielfalt und Modernität. Trotzdem schätzten die vielen Besucher auch das urige Ambiente, heißt es im Wiernsheimer Rathaus. „Mit so einem Andrang hat niemand gerechnet“, freut sich Bürgermeister Karlheinz Oehler. Für Busunternehmen, Vereine und Tagesausflügler ist die Reise in die Welt der Kaffeemühlen eine beliebte Anlaufstelle und gilt schon jetzt als Geheimtipp. Die zum Teil von weit her anreisenden Besucher können Kaffeemühlen in allen vorstellbaren Formen und Variationen, verteilt auf drei Stockwerke, bestaunen. Jedes der vom Wiernsheims Ehrenbürger Rolf Scheuermann gesammelten und der Gemeinde zur Verfügung gestellten Exponate erzählt seine eigene Geschichte, beispielsweise wie wohlhabend ein Bürger war. Kaffeemühlen galten nämlich lange Zeit als beliebte Mitgift der Brauteltern. Je wohlhabender die Familie war, desto eleganter und aufwendiger gestaltet war die Kaffeemühle. Diese Brautmühlen zieren gleich einen ganzen Raum des Museums. Dies ist aber nicht verwunderlich, schließlich spielt das Thema Vermählung im Kaffeemühlenmuseum eine besondere Rolle.
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