„Er ist ein Landsmann“
Archiv
Mutmaßlicher Chauffeur des falschen Konsuls sagt nicht viel
Pforzheim (ih). Im Prozess um einen Anlagebetrug über 550000 Euro, bei dem ein falscher Konsul dem Opfer Seriosität vorgaukelte, trat am Donnerstag ein weiterer Darsteller auf. Der Cousin des Geschäftsvermittlers gefiel sich als unbeteiligter, nahezu unwissender Zeuge.
Die drei Hauptrollen in dem Genre-Mix aus Krimi, Psychothriller und Gerichtsdrama sind seit der Geldübergabe in einem Auto vor dem kosovarischen Konsulat in Stuttgart am 21. Februar 2012 besetzt. Da ist das Opfer: Ein Autohändler aus dem Kreis Heilbronn lässt sich, verärgert über hohe Steuern, auf eine Geldanlage im Kosovo ein. Da ist der Vermittler: Ein befreundeter Autohändler wirbt für die sichere Finanztransaktion ins Ausland und bringt den falschen Konsul als Bargeldboten ins Spiel. Da ist der falsche Konsul: Bestens gekleidet steigt er vor der kosovarischen Landesvertretung in das Auto des Geschäftsvermittlers, nimmt mehr als eine halbe Million Euro in Empfang, unterschreibt eine Quittung mit falschem Namen und verschwindet mit dem Geld.
Wir freuen uns, dass Sie sich für
einen Artikel interessieren.
Jetzt registrieren und weiterlesen.
- ➔ Alle Webseiteninhalte
-
➔ Inklusive aller
Artikel
- ➔ Jederzeit kündbar
Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen