Enzkreis will Bio-Musterregion bleiben

Archiv

Ersten Erfolgen des Projekts sollen weitere Schritte folgen. Das Regionalmanagement soll bis 2024 gesichert werden.

Enzkreis. Seit 2018 ist der Enzkreis eine „Bio-Musterregion“ und möchte das Bewusstsein für ökologischen Landbau bei den Menschen in der Region stärken. Gleichzeitig sollen Landwirte und andere Erzeuger bei der Direktvermarktung ihrer Produkte und der Ausrichtung ihres Betriebs nach biologisch-ökologischen Kriterien unterstützt werden. Das Land fördert die Initiative im Zeitraum 2018 bis 2021 mit insgesamt 222000 Euro. 25 Prozent der Personalkosten für die Stelle von Projektmanagerin Marion Mack übernimmt der Enzkreis. Ihr Engagement soll mindestens bis 2024 fortgeführt werden. Das hat der Kreistag beschlossen – unter der Voraussetzung, dass das Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz die Anstrengungen des Enzkreises als „Bio-Musterregion“ weiterhin fördert. Über diesen Antrag soll die Entscheidung am 30. Juli in Stuttgart fallen.

Einig waren sich die Kreisräte, dass in den ersten beiden Jahren als Bio-Musterregion im Enzkreis viele positive Entwicklungen angestoßen worden sind. „Es wurde informiert und geredet, aber jetzt müssen Ergebnisse kommen“, ist Joachim Wildenmann, einer der beiden Sprecher der Grünen-Fraktion, „unbedingt dafür weiterzumachen“. Denn: „Wir stehen erst am Anfang.“ Wobei Wildenmann auch keinen Hehl daraus machte, wie sehr er sich ärgere, wenn „alle davon reden, wie wichtig regionale Produkte seien, und dann immer wieder beste Böden geopfert werden“.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen