Enzkreis übernimmt Holzvermarktung

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Enzkreis (fg). Das Regierungspräsidium hat die Vereinbarung zwischen dem Enzkreis und 23 von insgesamt 28 Kommunen genehmigt, der zufolge das Enzkreis-Forstamt den Holzverkauf für die Kommunen übernimmt. Fünf Kommunen – Straubenhardt, Neuenbürg, Niefern-Öschelbronn, Mönsheim und Wiernsheim – bewirtschaften ihren Wald weiterhin in Eigenregie. Das Enzkreis-Forstamt übernimmt hier, wie bisher, kostenfrei die forsttechnische Betriebsleitung sowie alle hoheitlichen Aufgaben, darunter den Waldnaturschutz, die Waldpädagogik und die Jagdbehörde samt Wildtierbeauftragtem.

Die Vereinbarung zur Holzvermarktung durch den Enzkreis ist auch eine Folge der Forstreform, die aufgrund eines Kartell-Verfahrens notwendig geworden war und die zum 1. Januar 2020 in Kraft getreten ist. Dabei wurde die Bewirtschaftung des Staatswalds aus den Forstrevieren ausgegliedert. Der Staatswald, er macht im Enzkreis etwa ein Drittel der Waldfläche aus, wird jetzt von der Anstalt öffentlichen Rechts ForstBW bewirtschaftet. Für die Betreuung und Beratung der Privatwaldbesitzer, ihr Flächenanteil macht etwa zehn Prozent im Enzkreis aus, sind weiterhin die örtlich zuständigen Revierleitungen des Enzkreis-Forstamts zuständig.

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