Enzkreis stark bei der Jugendhilfe
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Motto lautet: ambulant vor stationär
Enzkreis. „Ambulant vor stationär“ lautete im Bereich der Sozial- und Jugendhilfe im Enzkreis die Devise. Dass der Landkreis dabei erfolgreich fährt, zeigte dem Jugendhilfeausschuss des Kreistags ein statistischer Bericht aus dem Landesjugendamt. Die Fachfrau für Jugendhilfeplanung, Kathrin Binder, konnte den Ausschuss-Mitgliedern belegen, dass der Enzkreis durch seinen Kurs in zahlreichen Rankings jeweils mit an der Spitze liegt.
Wie sich der Enzkreis um den Ausbau ambulanter Hilfen bemühte, zeigte Binder an einem Vergleich auf: Einer stationären Hilfeleistung standen zuletzt knapp vier Fälle von ambulanter Unterstützung beziehungsweise Betreuung gegenüber. Landesweit betrage dieses Verhältnis 1:2. Im Landesvergleich unterdurchschnittlich seien im Enzkreis die Jugendhilfeausgaben mit 227 Euro pro jugendlichem Einwohner. Daraus resultierend sei die personelle Ausstattung im Sozialen Dienst im Jugendamt gleichfalls auf niedrigem Niveau. Etwa auf Landesniveau bewege sich die personelle Ausstattung in der Erziehungsberatung, in der offenen und verbandlichen Jugendarbeit und in der Schulsozialarbeit.
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