Enzkreis präsentiert stabile Energiekosten

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Landratsamt ist samt Zweig- und Anlaufstellen so groß wie 60 Fußballfelder – Wasser, Strom und Wärme kosten rund 700000 Euro

Enzkreis. Mit einem rund 90 Seiten umfassenden Energiebericht hat Enzkreis-Dezernent Frank Stephan im Umwelt- und Verkehrsausschuss Rechnung über die unterschiedlichen Verbräuche im Landkreis abgelegt. Dabei wurde im Lauf seiner Ausführungen deutlich: Die Mannschaft des Landratsamts hat stellenweise nur beschränkten bis keinen Einfluss auf die Werte, die am Jahresende auf einem Zähler stehen. Konkret geht es dabei um die Energieverbräuche, die in gemieteten Gebäuden anfallen, denn da „können wir nicht überall regelmäßig an die Zähler ran“, so Stephan. In den eigenen Räumlichkeiten sei es üblich, dass die Hausmeister einmal im Monat nach den Zählerständen schauen und daher sehr schnell merken, wenn etwas nicht stimmt. „Das Energiecontrolling zeigt Wirkung“, heißt es dazu in der Sitzungsvorlage über die monatliche Routine.

Was aus dem Bericht zudem hervorgeht: Der Stromverbrauch ist in den vergangenen Jahren weitgehend konstant und bewegt sich immer um die 1,5 Millionen Kilowattstunden. Der Wasserverbrauch bewegt sich um die 11000 Kubikmeter, die Kosten für Wärmezufuhr schwanken hingegen je nach Witterung. Dennoch gelingt es dem Enzkreis, trotz eines Flächenzuwachses mit stabilen Kosten von rund 700000 Euro im Jahr kalkulieren zu können, wie aus der Auflistung im Energiebericht hervorgeht. Immerhin umfasse die Fläche, die die Ämter und Anlaufstellen der Kreisverwaltung umfassen, mittlerweile die Größe von 60 Fußballplätzen, wie der Amtsleiter verdeutlichte.

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