Enzkreis hilft Erdbebenopfern in Italien

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Enzkreis/Mühlacker. Am Dienstag ging um 19 Uhr bei Landrat Karl Röckinger ein ebenso außergewöhnlicher wie dringender Anruf ein. Er kam aus Reggio Emilia. Am Apparat war seine dortige Amtskollegin Sonia Masini, die Röckinger um Hilfe bei der Unterbringung von 300 Erdbebenopfern in der Gegend der Gemeinden Reggiolo und Novellara bat. Ein starkes Erdbeben, informiert das Landratsamt, habe den nördlichen Bereich Reggio Emilias mit genau diesen beiden Kommunen erschüttert und „große Gebäudeschäden“ angerichtet. Verletzte habe es nicht gegeben. Zum Glück sei „nur ein kleiner Teil“ von Reggio Emilia betroffen, sagte Landrat-Stellvertreter Wolfgang Herz gestern unserer Zeitung. Dessen ungeachtet habe der Enzkreis, der in Italien Ansprechpartner vor Ort habe, schnell reagiert „und den Hilferuf prompt bedient“.

Enzkreis hilft Erdbebenopfern in Italien

„Noch in der Nacht haben wir uns zusammen mit dem DRK-Ortsverein Pforzheim mit unseren italienischen Partnern abgestimmt“, teilte Kreisbrandmeister Christian Spielvogel gestern mit. „Die Menschen in der Reggio Emilia sind sehr verunsichert. Viele wollen erst dann wieder in ihre Häuser zurückkehren, wenn die Nachbeben vorbei sind. Bis dahin sollen sie sicher in Notunterkünften untergebracht werden. Das Material aus dem Enzkreis soll dabei als Reserve dienen.“

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