Enzkreis-Kliniken vorerst verschont

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Mitarbeiter umliegender Krankenhäuser machen sich mit Streiks für mehr Personal stark

Mühlacker/Bretten. Die Bahnfahrer haben es getan, die Postboten machen es und heute tut es auch das Krankenhaus-Personal: streiken. Die Gewerkschaft Verdi will bundesweit 162000 Menschen vor die Krankenhäuser bringen und damit zeigen, wie viele Beschäftigte laut des Personalchecks der Arbeitnehmervertreter fehlen, um eine „qualitativ hochwertige Versorgung wieder möglich“ zu machen, wie es in einer Pressemitteilung heißt. „Es täte der Qualität der Arbeit sehr gut, wenn diese Anzahl zusätzlicher Stellen den Häusern wirklich zur Verfügung stehen würde“, teilt Verdi weiter mit.

Die Enzkreis-Kliniken bleiben zumindest in dieser Runde vom Streik verschont.

Die Enzkreis-Kliniken bleiben zumindest in dieser Runde vom Streik verschont. Foto: Huber

In der Region sind die Helios Klinik Pforzheim, die Rechbergklinik Bretten sowie die Fürst Stirum Klinik Bruchsal und die Krankenhäuser Ludwigsburg und Bietigheim vom Streik betroffen. Für die Mühlacker Enzkreis-Klinik ist derweil keine Arbeitsniederlegung angekündigt, wie Professor Jörg Martin, Geschäftsführer der Regionalen Kliniken Holding (RKH), zu der auch das Krankenhaus in Mühlacker gehört, auf Nachfrage unserer Zeitung sagt. „Unseren Informationen zufolge wird die Aktion etwa 15 Minuten dauern“, so Martin weiter, „sie wird keine Auswirkungen auf die Patientenversorgung haben, da unsere Mitarbeiter sich in der Freizeit beziehungsweise in der Pause daran beteiligen.“ Eben dies sei auch der Grund, warum innerhalb der Holding keine Mitarbeiter kurzfristig in eine andere Klinik „versetzt“ werden müssten, um die Patientenversorgung zu gewährleisten.

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