Enzkreis-Kliniken optimieren ihre Notfallversorgung
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Daten von Notfallpatienten werden früh ans Krankenhaus übermittelt
Mühlacker (pm). Die Enzkreis-Kliniken in Mühlacker sind jetzt an das System „Rescuetrack“ angeschlossen. Das teilt die Regionale Kliniken Holding (RKH) mit. Mit Hilfe der Technik erhalten die Leitstelle und die Einsatzkräfte nicht nur einen umfassenden Überblick über die Position von Rettungsfahrzeug oder Hubschrauber, sondern auch alle relevanten Einsatzdaten zum Notfallpatienten. Dies ermögliche eine optimale Planung der verfügbaren Rettungskapazitäten und die gezielte Vorbereitung auf die Versorgung des Patienten vor Ort. So könne etwa bei der Ankündigung eines schwer und mehrfach verletzten Patienten, einem sogenannten Polytrauma, in der Klinik das interdisziplinäre Team des Schockraums frühzeitig aktiviert oder bei einem Herzinfarktpatienten das Herzkatheterlabor vorbereitet werden. „Durch die Beteiligung der Enzkreis-Kliniken am Rescuetrack-System werden für uns in der Klinik die Abläufe einfacher und wir sind jederzeit und besser auf eintreffende Notfälle vorbereitet“, sagt Dominik Nusser, Regionaldirektor der Enzkreis-Kliniken. „Durch den Zugriff der Klinik auf Patientendaten mit einer ersten Diagnose und der Information über den voraussichtlichen Eintreffzeitpunkt der Rettungsmittel gewinnen wir wertvolle Zeit in der Rettungskette“, sagt Stefan Adam, Geschäftsführer des DRK Kreisverbands Pforzheim-Enzkreis.
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