Enzberg: grünes Licht für mehr Kindersozialarbeit

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Mühlacker-Enzberg (eld). Um die Kinder der in Enzberg lebenden Roma-Familien in Zukunft besser zu integrieren, wird die mobile Kindersozialarbeit im Stadtteil verstärkt. Quer durch alle Fraktionen waren sich die Stadträte einig, dass Handlungsbedarf besteht. 51 Prozent der Hartfeld-Schüler hätten keinen deutschen Pass, informierte Johanna Bächle, Leiterin des Amtes für Bildung und Kultur im Gemeinderat.

Wie berichtet, hatte Kindersozialarbeiterin Anastasija Schilling, die im Januar auf einer Teilzeitstelle in Enzberg begonnen hatte, im Juli wieder gekündigt. „Mit den eingeleiteten Maßnahmen wurden nicht nur Roma-Kinder erreicht, sondern auch andere Kinder aus bildungsfernen und sozial schwachen Familien“, so Johanna Bächle, die zum Teil Verbesserungen feststellte. Demnach werde der „Kids-Treff“ im Jugendhaus regelmäßig von 15 bis 28 Kindern im Grundschulalter genutzt, und zehn bis zwölf Kinder kämen zum pädagogischen Angebot der Bibliothek. Es handle sich um Kinder aus dem Irak, Syrien, der Türkei, Bulgarien und Deutschland.

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