„Entweder gut oder gar nicht“
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Bruno Gießer feiert mit dem Konzert zum Karfreitag auch sein 40-Jahr-Jubiläum als Dirigent
Ölbronn-Dürrn. Als Bruno Gießer vor gut 20 Jahren bei den Aktiven des Musikvereins (MV) Freudenstein mit der Idee ankam, an Karfreitag zu einem Konzert zu laden, erntete er nicht nur Begeisterungsstürme. Mittlerweile hat der hochkarätige Konzertgenuss längst seine Liebhaber gefunden, und der Dirigent prägte nicht nur mit dieser Veranstaltung die Vereinsarbeit ganz entscheidend. Morgen eröffnet das Konzert ein Jubiläumsjahr beim MV Freudenstein. Gefeiert wird das 40-jährige Dirigat des 70-Jährigen.
Mag keine Trampelpfade: Bruno Gießer geht auch nach 40 Jahren als Dirigent musikalisch immer wieder neue Wege. Foto: Stahlfeld
„Wie die Maria zum Kind“ sei er einst zum Freudensteiner Dirigentenposten gekommen, erinnert sich Bruno Gießer mit einem Schmunzeln an die Zeit vor vier Jahrzehnten, als Heini Kraus nicht locker ließ, bis der gebürtige Dürrmenzer den Taktstock übernahm. Trompeter Gießer spielte damals am Stadttheater Pforzheim und Heini Kraus war in der Theater-Schneiderei beschäftigt: „Er hat mich in jeder Pause gelöchert.“ Als Gießer schließlich zustimmte, übernahm er ein Orchester, das kurz vor dem Aus stand: „Der Laden war verlaufen.“ Wer das Blasorchester des Musikvereins Freudenstein hört, der weiß, welche Arbeit der Musikdirektor geleistet hat. Gießer, der seit 1966 mit seiner Familie in Dürrn lebt und selbst aus einer durch und durch musikalischen Familie stammt, hat es verstanden, die Freunde am Musizieren im Verein nicht nur wiederzubeleben. Er schaffte es auch, gemeinsam mit den Aktiven das musikalische Niveau deutlich zu erhöhen.
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