Entscheidung ist gefallen: Fußballer beenden die Saison
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Delegierte Folgen der Empfehlung der Verbandsgremien: Spielzeit wird trotz noch ausstehender Spiele zum 30. Juni beendet.
Karlsruhe/Stuttgart/Enzkeis. „Um es kurz zu machen: „Es war ein unglaublich intensiver Weg. Wenn der heutige Tag vorüber ist, haben wir das Fundament für die weiteren Schritte gelegt und können den Blick nach vorne richten.“ Das sagte am Samstagnachmittag Ronny Zimmermann, Präsident des Badischen Fußballverbands (bfv) – kurz zuvor stimmten die Delegierten beim virtuellen außerordentlichen Verbandstag dafür, die laufende Spielzeit in Folge der Corona-Pandemie frühzeitig zu beenden. Die gleiche Entscheidung fiel auch beim Württembergischen (wfv) und beim Südbadischen Verband (sbfv), war es doch nach Ausbruch der Corona-Pandemie im März das Ziel gewesen, für ganz Baden-Württemberg eine einheitliche Lösung zu finden. „Es wäre schwer zu vermitteln gewesen“, sagte wfv-Präsident Matthias Schöck, „wenn wir innerhalb eines Bundeslandes zu unterschiedlichen Entscheidungen gekommen wären“. Deshalb sei er den Kollegen in Baden und Südbaden auch sehr dankbar, „dass wir diesen Weg gemeinsam gehen konnten und jederzeit vertrauensvoll zusammengearbeitet haben“. Der endgültige Beschluss wurde allerdings unter anderem auch wegen rechtlicher Unsicherheiten lange hinausgezögert, während die Verantwortlichen in anderen Sportarten wie zum Beispiel im Handball, im Tischtennis oder im Volleyball schon vor langer Zeit Fakten geschaffen haben. Nun also auch im Fußball – in Baden votierten letztlich 94 Prozent der Stimmberechtigten dafür, dass die Runde zum 30. Juni beendet wird, in Württemberg waren es knapp über 90 Prozent. Die restlichen Delegierten hatten sich dafür ausgesprochen, dass sie doch noch frühestens am 1. September weitergeführt wird. Für die Teams in der Region haben die Beschlüsse unterschiedliche Auswirkungen. In der Kreislkasse A1 Pforzheim etwa überholt der FV Knittlingen die SpVgg Zaisersweiher und steigt auf. Die Fvgg 08 Mühlacker, die auf einem Abstiegs-Relegationsplatz stand, hat Glück und ist gerettet. Ähnlich sieht es bei der SG Roßwag/Mühlhausen aus, die in der Kreisliga A3 Enz-Murr die rote Laterne hatte. An der Meisterschaft in der Kreisklasse B1 Pforzheim und dem damit verbundenen Aufstieg des FC Viktoria Enzberg hatte indes nach einer bärenstarken Rückrunde niemand mehr gezweifelt. Die Elf von Coach Sascha John war mit elf Zählern vor dem 1. FC Ispringen Erster – wobei die Wertung nun auch mit der Quotientenregelung eine klare Sache ist. Ob nun im Herbst eine neue Runde starten kann, steht derzeit noch in den Sternen. Die Verbände hätten aber bereits die Initiative ergriffen und sich darauf verständigt, auf die Landespolitik zuzugehen, heißt es in einer Mitteilung des wfv. Dabei soll darüber gesprochen werden, wann und unter welchen Voraussetzungen wieder gekickt werden könne. „Als Freiluftsportart mit vergleichsweise kurzen Kontaktzeiten ist im Fußball das Infektionsrisiko – so zahlreiche internationale Studien – nicht besonders ausgeprägt.
Training ist zwar wieder erlaubt, doch wann wieder Wettbewerbe auf den Sportplätzen ausgetragen werden können, steht derzeit noch in den Sternen.Arhivfoto: Huber
Karlsruhe/Stuttgart/Enzkeis. „Um es kurz zu machen: „Es war ein unglaublich intensiver Weg. Wenn der heutige Tag vorüber ist, haben wir das Fundament für die weiteren Schritte gelegt und können den Blick nach vorne richten.“ Das sagte am Samstagnachmittag Ronny Zimmermann, Präsident des Badischen Fußballverbands (bfv) – kurz zuvor stimmten die Delegierten beim virtuellen außerordentlichen Verbandstag dafür, die laufende Spielzeit in Folge der Corona-Pandemie frühzeitig zu beenden.
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