Entscheidung für Hochwasserschutz

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Anlieger werden in Ötisheim nicht zur Kasse gebeten – Jetzt müssen alle mitmachen

Ötisheim. Bei den Hochwasserschutzmaßnahmen werden die Bürger von Ötisheim nicht zur Kasse gebeten. Das hat der Gemeinderat am Dienstag beschlossen. Mit Maßnahmen für rund 300000 Euro sollen die Grundstücke an der Bachstraße und Im Brühl zukünftig vor Hochwasser geschützt werden. Geplant sind unter anderem mobile Dammbalken an der Bachstraße und bei den Anwesen Im Brühl Mauerscheiben auf der Grundstücksgrenze mit Überstiegen aus Blockstufen. Damit sollen sie auch vor Überflutungen bei Starkregen wie im Jahr 2013 geschützt sein. Wie Bürgermeister Werner Henle informierte, ist ein Landeszuschuss von rund 90000 Euro (30 Prozent) zu erwarten.

Schnell waren sich die Gemeinderäte einig, die Anlieger nicht zur Kasse zu bitten. Dies sei im Sinne der Gleichbehandlung mit den Grundstücken Im Bruch. „Die Anwohner warten schon lange darauf“, betonte Andrea Maisel (SPD) und sprach sich gegen eine Kostenbeteiligung aus, ebenso wie Thilo Hook (FWV/UBL). Er verwies darauf, dass auch Bewohner im Ortskern von den Maßnahmen profitierten. Uwe Oehler (FWV/UBL) plädierte ebenfalls gegen eine finanzielle Beteiligung. Allerdings müsse für jedes Anwesen eine Grunddienstbarkeit eingetragen werden.

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