Entschädigungen für Pendler
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Verkehrsministerium reagiert auf Probleme bei Go-Ahead und Abellio
Enzkreis (pm). Der FDP-Landtagsabgeordnete des Enzkreises, Professor Dr. Erik Schweickert, begrüßt, dass endlich klar sei, wie Bahnpendler für die schlechten Leistungen einiger Streckenbetreiber entschädigt werden sollen, und fordert vom Landesverkehrsministerium, dass auch die Residenzbahn in die Liste der betroffenen Strecken aufgenommen wird.
„Es gibt genügend Gründe für die Einbeziehung der Residenzbahn: Schon im Dezember hat das Ministerium selbst mir gegenüber aufgezeigt, wie katastrophal es um die Pünktlichkeit und Ausfallquoten auf dieser Strecke bestellt ist“, so Schweickert. Damals wurde durch eine Anfrage des Abgeordneten bekannt, dass in den ersten Monaten nach der Fahrplanumstellung auf der Residenzbahn mehr als ein Drittel der Züge nicht einmal die in den Verkehrsverträgen festgelegte Vier-Minuten-Pünktlichkeit erreichen. Bei der tatsächlichen Pünktlichkeit waren die Zahlen noch verheerender. So kamen die Züge von Abellio zu 80 Prozent erst nach der Planzeit an, und auch Go-Ahead war mit 70 Prozent nur unwesentlich besser. Zudem waren auch die Komplettausfälle drastisch angestiegen und allein im Monat September 149 Züge von Abellio ausgefallen.
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