Engelsgleiche Meditation

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Im Rahmen der Klosterkonzerte gastiert das Geghard Ensemble in Maulbronn

Maulbronn. Fast auf den Tag genau 50 Jahre ist es her, dass in Maulbronn das erste Klosterkonzert erklang. Damals, am 8. Juni 1968, war es das Eröffnungskonzert der ersten Maulbronner Bachtage, die von Martin Süße ins Leben gerufen wurden. Gegeben wurde an diesem Samstagabend 50 Jahre zuvor ein Orgelkonzert bei freiem Eintritt. Die Idee zu einer Konzertreihe im Kloster war geboren, Jürgen Budday führte die Idee weiter und baute sie in den Jahren 1979 bis 2013 weiter aus, so dass er 2013 das Markenprodukt „Klosterkonzerte“ an seinen Nachfolger Sebastian Eberhardt übergeben konnte.

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Das Geghard Ensemble bezaubert das Publikum in der Maulbronner Klosterkirche. Foto: Fotomoment

Zum Jubiläumskonzert in der Jubiläumssaison gab es einen ganz besonderen musikalischen Gast. Korrekt muss gesagt werden, dass es acht Frauen waren, die mit schlichten Gewändern und ihren einmaligen Stimmen ihr Publikum völlig in ihren Bann zogen. Die besten Sängerinnen Armeniens vereinen sich seit dem Jahr 2001 unter der Leitung von Sängerin und Dirigentin Anahit Papayan zum Geghard Ensemble, das sich zum Ziel gesetzt hat, die geistliche und folkloristische Chormusik Armeniens aufzuführen und zu verbreiten. Genau wie das Kloster Maulbronn gehört auch das Geghard-Kloster in Armenien zum Weltkulturerbe der Unesco, und der Chor singt, wenn er zu Hause ist, sonntäglich die Liturgie im Gottesdienst. Der Überlieferung nach sollen die Apostel Thaddäus und Bartholomäus in Armenien bereits gegen Ende des ersten Jahrhunderts christliche Gemeinden gegründet haben. Sie sind Ausgangspunkt vieler armenischer Kirchenlieder und damit einer alten christlichen Musikkultur.

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