Ende gut, nicht alles gut

Archiv

Das Geld, das von der Stadt Maulbronn in die Klosterkonzerte fließt, ist gut angelegt

Ende gut, nicht alles gut

Große Städte wie Stuttgart wachsen, sie sind attraktiv für Menschen aller Altersklassen, die über Kaufkraft verfügen. Nicht nur die Jungen kehren dem ländlichen Raum immer häufiger den Rücken, auch ältere Semester wie Rentner und Pensionäre verkaufen verstärkt ihr Häusle auf dem Land, um die vielfältige Infrastruktur der Stadt nutzen zu können. Was hat das mit den Maulbronner Klosterkonzerten zu tun? Viel! Die Klassikreihe, die über die Grenzen Maulbronns hinaus bekannt ist und geschätzt wird, ist eine Trumpfkarte im Wettbewerb Stadt gegen Land. Das Festival ist als wichtiger weicher Standortfaktor von großem Wert und muss in der bisherigen Form erhalten bleiben. Dafür leistet die Stadt Maulbronn mit der Erhöhung ihres Zuschusses einen bedeutenden Beitrag. Dass die Diskussion im Gemeinderat vor dem wegweisenden Beschluss kontrovers und bisweilen chaotisch ablief, zeigte allerdings, dass es die Verantwortlichen des Festivals offenbar versäumt haben, die Bürgervertreter im Vorfeld der Entscheidung umfassend über den Ist-Zustand und die Planziele der Klosterkonzerte aufzuklären. Befremdlich erschien in diesem Zusammenhang, dass mit dem künstlerischen Leiter Jürgen Budday der wichtige Macher der Konzertreihe als Ansprechpartner in der Ratssitzung fehlte.

Wir freuen uns, dass Sie sich für einen logo Artikel interessieren. Jetzt registrieren und weiterlesen.

  • Alle Webseiteninhalte
  • Inklusive aller logo Artikel
  • Jederzeit kündbar

Sie sind bereits Abonnent? Hier einloggen

Artikel empfehlen