Ende eines besonderen Baums
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Von Fußgängern bemerkt: Die See-Eiche auf Gemarkung Mühlhausen ist umgekippt
Mühlacker-Mühlhausen. „400 bis 500 Jahre alt“ war sie, die See-Eiche auf Gemarkung Mühlhausen, wie Revierförster Marco Heinrich schätzt. Eigentlich hatte der weit über die Grenzen des Stadtteils hinaus bekannte Baum, ein Naturdenkmal, sein Leben schon längst mehr oder weniger ausgehaucht. Doch nun hat er sich auch noch, wie von Passanten bemerkt, zur letzten Ruhe hingelegt. „Vor ungefähr zwei Wochen hat mir ein Fußgänger gesagt, dass die See-Eiche umgefallen sei.“
Fall eines Naturdenkmals: die umgestützte See-Eiche. Foto: Siegfried Fetzer
Allerdings sei der Baum – in einer Mühlhäuser Dorfchronik von 1969 wurde sein Alter auf 700 bis 800 Jahre veranschlagt – schon seit Langem abgestorben gewesen. „Ich bin seit zehn Jahren hier, und schon damals war er tot“, erinnert sich Heinrich, der für den Stadt- und Staatswald auf den Gemarkungen Mühlacker, Dürrmenz, Mühlhausen, Lomersheim und Großglattbach zuständig ist. Sogar schon vor seiner Zeit habe, wie ihm erzählt worden sei, nur noch ein kleiner Seitenast der Stieleiche grüne Blätter ausgetrieben; die Krone enthalte längst kein Leben mehr.
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