Emotional ergriffen
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Band Hiss tritt im Cellarium auf
Knittlingen. „Das Gesetz der Prärie“ ließen am Samstagabend die Mitglieder der Band Hiss im Knittlinger Kulturkeller Cellarium erklingen. Bis dieser Auftritt zustande kam, dauerte es einige Jahre. „Seit fünf Jahren haben wir versucht, sie zu holen“, sagte Wolfgang Burger vom Trägerverein. Terminlich habe es nie gepasst. Selbst wenn bereits ein Vertrag existiere, könne immer noch etwas dazwischenkommen. So sei es bei Stephan Sulke gewesen. Der 70-jährige Schweizer Liedermacher, Keyboarder und Gitarrist sollte dieses Jahr im Cellarium auftreten. Weil ein Auftritt im ZDF dazwischenkam, klappte es nicht.
Die Formation Hiss stellt bei ihrem Auftritt im Knittlinger Kulturkeller Cellarium ihre aktuelle CD vor. Foto: Fotomoment
Rund 90 Besucher erlebten nun mit Hiss eine hörenswerte Band. Die gestandenen Musiker Michael Roth (Mundharmonika, Gesang), Stefan Hiss (Akkordeon, Gesang), Thomas Grollmus (Gitarren, Mandoline, Gesang), Volker Schuh (Bass) und Bernd Öhlenschläger (Schlagzeug) stellten vor allem Songs ihrer aktuellen CD „Das Gesetz der Prärie“ vor. Deutsche Texte mit ironischer und tiefgründiger Philosophie paarten sich mit einer Musik, die Polka, Blues, Country, Rock und Chanson zu einem von den Musikern selbst als „Polks’n’Roll“ definierten Stil vermischte. Die Musiker der 1995 gegründeten Stuttgarter Band bewiesen ein feines Gespür. Melodien wurden differenziert interpretiert, Soli aller Instrumente geschmeidig dargeboten und Unisono-Läufe wie von Akkordeon und Gitarre als Würze der Arrangements eingebaut. Immer wieder fanden sich Gemeinsamkeiten zum Sound der deutschen Band „Element of Crime“.
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