Eissportzentrum erlebt nächsten Ammoniakalarm

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Kurzfristige Druckerhöhung wohl Auslöser für Gasausströmung

Pforzheim (pm). Sechs Tage nach einer Ammoniakausströmung im Pforzheimer Eissportzentrum ist es in der Nacht zum Mittwoch zu einem erneuten Einsatz der Feuerwehr gekommen. Um 0.10 Uhr sei über die stationäre Gaswarnanlage ein Ammoniakalarm ausgelöst worden, heißt es in einer Mitteilung der Feuerwehr. Nachdem die Besatzung des Gefahrstoffzugs der Feuerwehr Pforzheim den typischen stechenden Ammoniakgeruch festgestellt habe, seien weitere Kräfte zuhilfe geholt worden. Die Trupps hätten sich mit Chemikalienschutzanzügen und schwerem Atemschutz ausgerüstet; außerdem sei ein Dekontaminationsplatz eingerichtet worden. Aufgrund der eigenen Messungen, die von einem Messfahrzeug der Feuerwehr Illingen unterstützt wurden, sei frühzeitig eine Gefahr für die Umgebung ausgeschlossen worden. Da die Belüftungsmaßnahmen erfolgreich gewesen seien und es offenbar nicht zu einer kontinuierlichen Ausströmung des Gases gekommen sei, habe die Feuerwehr mit einem Anlagentechniker den betroffenen Bereich inspizieren können.

Nach einer Einschätzung des Technikers sei es vermutlich durch Temperaturänderungen zu einer kurzfristigen Druckerhöhung im Ammoniaktank gekommen, der über ein Überdruckventil abgebaut worden sei. Dabei sei ausreichend Ammoniak abgeströmt, um die Warnschwelle des Gasalarms auszulösen. Eine Leckage oder ein unverschlossenes Ventil sei nicht festgestellt worden. Die Maßnahmen der Feuerwehr seien daher zurückgefahren, die Anlage dem Betreiber übergeben worden.

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