Eisenbahnbrücke: CDU gibt Klagen weiter

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Mühlacker (pm). Immer wieder Ärger auf der alten Eisenbahnbrücke in Mühlacker. Die CDU-Gemeinderatsfraktion hat eine erneute Beschwerde aus dem benachbarten Wohngebiet „Ulmer Schanz“ aufgegriffen, wonach am Samstag dort der Teufel los gewesen sei. „Ein gefahrloses Betreten und Überqueren der Brücke war kaum noch möglich, drei Gruppen betranken sich oder verhielten sich aggressiv und provozierend“, zitierte Fraktionsvorsitzender Günter Bächle in einer Anfrage an die Stadtverwaltung aus der Beschwerde. Die Brücke habe einer Müllhalde geglichen. Angefangen habe die ganze Angelegenheit bereits früher auf dem obersten Parkdeck des Rewe-Marktes, als Jugendliche Böller angezündet und diese vor der Explosion unter geparkte Autos geworfen hätten. Die CDU-Fraktion beschäftigt in einer Pressemitteilung die Frage, weshalb die Probleme immer wieder auftauchen – trotz privatem, von der Stadt engagiertem Sicherheitsdienst und Streetwork. Manchmal beruhige sich die Lage, dann gebe es wieder eine Neuauflage mit zu viel Alkohol, Lärm und Müll. OB Frank Schneider habe inzwischen reagiert: Das Ordnungsamt werde mit dem Amt für Bildung und Kultur mögliche Maßnahmen besprechen. Schneider in seiner Antwort an die Christdemokraten: Er habe, wie unter „Alkoholverbot: Kretschmann startet neuen Anlauf“ zu lesen sei, eine Einladung des Ministerpräsidenten erhalten. Das Gespräch finde Ende Januar statt. Er werde hingehen – auch deshalb, weil der Gemeinderat beschlossen habe, das Land solle für Kommunen die rechtliche Möglichkeit zu zeitlich und örtlich beschränkten Alkoholverboten schaffen. Er persönlich halte eine solche Regelung für sinnvoll und notwendig.

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