Einstimmung auf das große Fest
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Niefern-Öschelbronn (pm). Die Oberuferer Weihnachtsspiele haben auch in der Region eine treue Fangemeinde, die alljährlich zu diesen Spielen ins Johanneshaus Öschelbronn kommt. Die Weihnachtsspiele erhielten ihren Namen nach dem kleinen Dorf Oberufer bei Pressburg, dem heutigen Bratislava. Dort wurden sie Mitte des 19. Jahrhunderts von Karl Julius Schröer als „Kostbarkeit der Volkskunst“ wieder entdeckt, nachdem sie im 17. Jahrhundert weit verbreitet waren. Woher die Spiele kommen, wo ihre Quelle liegt, ist nicht sicher überliefert, doch Textpassagen lassen erahnen, dass sie aus dem Bodenseeraum stammen und von Siedlern mit in den Osten genommen wurden. Rudolf Steiner überarbeitete die Texte und regte die regelmäßige Aufführung der Spiele an; bis heute werden die Oberuferer Weihnachtsspiele weltweit aufgeführt.
Während sich das Paradeis- und Dreikönigspiel für Kinder ab zehn Jahren eignet, ist für Kinder im Kindergarten- und Grundschulalter der Besuch des Christgeburtspieles eine schöne Einstimmung auf das Weihnachtsfest.
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