Einschleusen von Ausländern
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42-Jähriger zu Bewährungsstrafe verurteilt – Zeugen machen vor Gericht zum Teil wirre Angaben
Pforzheim (weg). Von „Menschenhandel“ war die Rede, vom Einschleusen von Ausländern in einem Transporter ohne Fenster und Sitze. Mal sollen es 15, mal 27 gewesen sein, die auf diese Weise von Ungarn nach Deutschland gekarrt wurden. Natürlich gegen Geld. Organisiert und angeführt habe den Transport im Juli 2015 der Angeklagte, ein 42-Jähriger. „Menschenunwürdig und gefährlich“ nannte das Staatsanwalt Dominik Franzki in seinem Plädoyer.
Indes – von den Vorwürfen blieb nicht allzu viel übrig. Wegen Einschleusens von Ausländern verurteilte Richter Ingo Jeckel den Angeklagten zu einer Bewährungsstrafe von acht Monaten. Als Bewährungsauflage hat der Mann 60 gemeinnützige Arbeitsstunden abzuleisten, außerdem wird er auf drei Jahre einem Bewährungshelfer unterstellt. Denn der angeblich profitable Transport der bedauernswerten vielen Menschen war nicht nachzuweisen.
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