Einsatz-Schlaglichter in 280 Zeichen
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Zehn Stunden lang berichtet das Polizeipräsidium Pforzheim beim „Twitter-Marathon“ in den sozialen Medien über seine Arbeit
Pforzheim/Enzkreis. Sportlicher Ehrgeiz und die Bereitschaft, sich ausdauernd zu quälen, sind Tugenden, die bei Marathonläufern besonders ausgeprägt sein müssen. So gönnte sich auch das Social-Media-Team des Polizeipräsidiums Pforzheim beim eigenen „Marathon“ im Kurznachrichtendienst Twitter kaum Atem- und Trinkpausen. Die Schmerzgrenze wurde aber höchstens bei jenen erreicht, die zehn Stunden lang wirklich alle 200 Kurzbotschaften mit maximal 280 Zeichen auf dem Account „Polizei Pforzheim“ lasen.
Christian Schulze, Mitarbeiter im Polizeipräsidium Pforzheim, beim Twittermarathon. Foto: Polizei
Um 12.50 Uhr war dort gestern etwa zu lesen: „Aggressiver Fahrgast im Bus ohne Mundschutz will den Bus nicht verlassen. Es droht eine körperliche Auseinandersetzung. Das Polizeirevier Pforzheim-Süd ist gleich vor Ort“, versehen mit dem Hashtag-Motto des Social-Media-Marathons, der „#10hPPPf“ lautete und für „zehn Stunden Polizeipräsidium Pforzheim“ stand. Da die Tweets den ganzen Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums bis zum südlichsten Zipfel im Landkreis Freudenstadt abdeckten, lasen die Nutzer auch über einen im Auto eingesperrten Hund in Horb, garniert mit dem emotionalen Ausruf: „Sauerei!“ Weiter hieß es: „Hund jault im Pkw in seiner Hundebox. Fenster war nur einen Spalt weit auf. Das Revier Horb ist auf dem Weg.“ Tweets wie diese veröffentlichte das Social-Media-Team des Polizeipräsidiums am Mittwoch rund 200 zwischen sieben und 17 Uhr, statistisch also alle drei Minuten einen.
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