Eingefleischt regional
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Partnerschaft zwischen Landwirten und Metzgerei in Ötisheim steht exemplarisch für Fairness und Nachhaltigkeit
Zwischen dem Wert und dem Preis für Lebensmittel tut sich eine Kluft auf, und die Leidtragenden sind – am Anfang der „Nahrungskette“ – die bäuerlichen Familienbetriebe, denen es immer schwerer fällt, die Schere zwischen Aufwand und Ertrag zu schließen. Wie eine faire Partnerschaft zwischen Erzeuger und Vermarkter aussehen kann, zeigt ein Beispiel auf lokaler Ebene in Ötisheim.
Kurze Wege vom Erzeuger zum Verbraucher: Vom Stall der Familie Jaggy am Ortsrand von Erlenbach (Bild links: Jan und Ulrich Jaggy mit Metzgermeister Frank Münchinger) bis zur Ladentheke in Ötisheim, wo die Kunden bereit sind, für ein schönes Stück Rindfleisch aus regionaler Produktion etwas mehr zu bezahlen, sind es Luftlinie circa 3,5 Kilometer.
Ötisheim. Anfang der Woche hat, während die Bauern zuletzt mit Traktor-Konvois gegen die bundesdeutsche Agrarpolitik und schlechte Marktbedingungen protestierten, Kanzlerin Angela Merkel persönlich den Vertretern der großen Handelsketten ins Gewissen geredet und zur Fairness gegenüber den heimischen Produzenten von Lebensmitteln ermahnt. Die Wirkung des Berliner Gipfels, bei dem keine Beschlüsse gefasst wurden? Fraglich.
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