Einfache Lösung gibt es nicht

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FDP-Abgeordneter hakt im Fall des polizeibekannten Gambiers nach – Ministerium liefert Zahlen

Im September hat der Fall eines Gambiers, der nackt durch Öschelbronn spaziert war, für Schlagzeilen gesorgt. Der FDP-Landtagsabgeordnete Professor Dr. Erik Schweickert hat in der Sache bei Landesinnenminister Thomas Strobl nachgehakt. Das Antwortschreiben enthält Zahlen zu Straftaten, die im Enzkreis von Geflüchteten begangen wurden.

Enzkreis/Stuttgart (pm). Die polizeiliche Kriminalstatistik weise für den Enzkreis im Jahr 2015 insgesamt 187 aufgeklärte Straftaten aus, an denen mindestens ein tatverdächtiger Asylbewerber beziehungsweise Flüchtling beteiligt gewesen sei, heißt es in der Stellungnahme. 2016 sei die Zahl auf 277 gestiegen. Von diesen Fällen gehörten 92 (2015: 28) in die Kategorie Rohheitsdelikte; 94 Vermögens- und Fälschungsdelikte (2015: 79) sowie 44 (2015: 52) Diebstähle seien registriert worden. Deutlich herausgestrichen wird in der Antwort auf Schweickerts Anfrage, dass im Jahr 2016 67,9 Prozent der Körperverletzungen, an denen Flüchtlinge beteiligt waren, innerhalb von Asylunterkünften und Aufnahmeeinrichtungen begangen worden seien. Die Fallzahlentwicklung sei im Kontext der insgesamt gestiegenen Anzahl an Flüchtlingen zu bewerten. Für das Jahr 2017 zeichne sich im Enzkreis bisher ein deutlicher Rückgang der Straftaten durch tatverdächtige Zuwanderer ab.

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