Eine saubere Sache

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In Pforzheim kämpfen die „Waste Watcher“ gegen Müllsünder

Pforzheim (pm). Seit Januar sind die „Waste Watcher“ als Müllpolizei im Einsatz und nehmen gezielt Probleme in den Fokus, die das äußere Erscheinungsbild der Stadt Pforzheim negativ beeinflussen. Die Stellen dafür wurden im Rahmen des Sicherheits- und Sauberkeitskonzepts geschaffen. „Mit diesem Konzept haben wir auf den Wunsch der Bürgerschaft nach einer sauberen und gepflegten Stadt reagiert und geeignete ordnungsrechtliche Strukturen geschaffen“, sagt der Erste Bürgermeister Dirk Büscher.

Die Aufgaben dieses besonderen Ordnungsdienstes beinhalten laut Mitteilung der Stadt Pforzheim verschiedene Aspekte wie das Aufspüren, Kontrollieren und Identifizieren der Verursacher von Umweltdelikten. Darunter fallen wilde Müllablagerungen, die von Bürgern, aber auch von Menschen, die nicht aus dem Stadtgebiet Pforzheims stammen, verursacht werden. Hier werden die Waste Watcher (WW) aktiv, indem sie sogenannte „Abfall Hot Spots“ identifizieren, um die Verursacher auf frischer Tat zu ertappen beziehungsweise Hinweise sicherzustellen, die Rückschlüsse auf den oder die Verursacher zulassen. Grundlage ihrer Arbeit ist die Abfallsatzung der Stadt Pforzheim, deshalb setzen die WW die Abfallwirtschaftssatzung in Bezug auf nicht korrekt bereitgestellte Abfälle um. Hierzu zählen unter anderem ein zu frühes Bereitstellen von Abfallbehältern und gelben Säcken. Durch die permanente Präsenz können außerdem besonders überwachungsbedürftige Stadtteile in höherer Frequenz kontrolliert werden. Diese Kontrollgänge werden auch außerhalb der üblichen Dienstzeiten durchgeführt. Durch zusätzliche Aufklärungsarbeit vor Ort sollen Bürger für das Thema Abfall sensibilisiert werden.

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