Eine rabenschwarze Tragikomödie
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Bretten (pm). Die Badische Landesbühne plant am Donnerstag, 5. November, um 19.30 Uhr in der Stadtparkhalle Bretten die nächste Vorstellung: „Die zweite Frau“ von Nino Haratischwili soll über die Bühne gehen. Zum Inhalt der rabenschwarzen Tragikomödie: Laura ist schön, reich, todkrank und voller Wut über ihr verpfuschtes Leben. In der Rolle der liebenden Ehefrau und fürsorglichen Mutter sind ihre eigenen Bedürfnisse auf der Strecke geblieben. Die Haushaltshilfe Lena soll ihren Platz einnehmen, sie ersetzen und das Leben nachholen, das sie versäumt hat: die Rache an ihrem narzisstischen Ehemann und die Erziehung der hasserfüllten Tochter zu einer selbstbewussten Frau.
Das Stück ist laut Mitteilung eine bissige Abrechnung mit dem alten Europa, mit Selbsttäuschungen und weiblichen Rollenbildern. Nino Haratischwili wurde 1983 in Georgien geboren und lebt heute in Hamburg. Nach dem Studium der Filmregie in Tiflis studierte sie von 2003 bis 2007 Regie an der Theaterakademie Hamburg. 2008 gewann sie mit Liv Stein einen der beiden Autorenpreise des Heidelberger Stückemarktes.
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